Abschlussreaktionen einer Grundschulklasse
Während zwei Jahren hat sich die Klasse von Frau Weintzen in Lamadelaine mit dem Thema "Mission: Stopp die Armut!" beschäftigt. Die Schüler haben das Kinderbuch von CSI gelesen und lange über die Themen gesprochen die in den verschiedenen Geschichten behandelt werden. Die ganze Klasse nahm am Zeichenwettbewerb und am Sketchwettbewerb teil (siehe in der Rumpelkammer bei den Theaterstücken).
Zweimal luden sie Mitarbeiter der NRO CSI für Workshops ein und sie kamen zum Welttag, über den Du im folgenden Artikel mehr erfahren kannst.
Jetzt, vor den Sommerferien, bereitet sich die Schulklasse langsam auf den Sprung in die höhere Schule vor. Jeder Schüler hielt das was ihm während der zweijährigen Zusammenarbeit mit CSI am Besten-oder auch weniger- gefallen hat, in einem kleinen Abschlussbericht fest.
Reaktion der SchülerInnen
- Benjamin
- Yannick
- Marta
- Catarina
- Christian
- Fabio
- George
- Gil
- José
- Juliette
- Loris
- Sébastien
- Stephane
- Wendy
Welttag für die Gewinner des Wettbewerbs « Kanner géint Aarmutt »
Am 10. Juli wurden die Gewinner des Zeichen-und Sketchwettbewerbs mit einer Feier belohnt. Nachdem die Kinder während des Jahres über die Armut nachgedacht hatten und ihre Lösungsvorschläge gemalt oder geschrieben hatten, sollte das Fest ihnen den kulturellen Reichtum der Länder des Südens zeigen.
Die 3 Gewinnerklassen aus Vianden, Bonneweg und Lamadelaine konnten morgens an 4 verschiedenen Ateliers teilnehmen. Die 43 Schüler der 3.-5. Klasse bastelten Papierketten und Musikinstrumente aus Plastikflaschen und sie übten sich in einem Djembé-atelier. Bei einem Spielworkshop konnten sie Gewürze erraten oder Fremdsprachen entschlüsseln. Mit viel Begeisterung nahmen sie auch am Kakaoworkshop teil, wo sie erfuhren, wo die Schokolade herkommt. Die Kinder konnten im Küchenatelier von unseren vietnamesischen Freundinnen erfahren, wie man Frühlingsrollen dreht oder „riz sauté" herstellt. Klar, dass das Mittagessen ihnen dann schmeckte, schließlich hatten sie fleißig beim Kochen geholfen.
Nachmittags war dann das kulturelle Programm angesagt, wo indische Tänze sich mit den Darbietungen der kleinen Musiker abwechselten. Die beiden Gewinnerklassen des Sketchwettbewerbs führten dem begeisterten Publikum ihre Theaterstücke vor. Es handelte sich um die 3. Klasse der Frau Scheltgen-Ditsch aus Bonneweg, und die 5. Klasse der Frau Weintzen aus Lamadelaine. Die kleinen Theaterspieler überzeugten das Publikum mit ihren Leistungen, die von der guten Auseinandersetzung mit dem Thema in den jeweiligen Klassen zeugte.
Spannend wurde es bei der Enthüllung der Gewinnerzeichnungen. Bei der Altersgruppe 3. und 4. Klasse gewann Ni Cheng Bing aus der 3. Klasse der Frau Lux-Thurmes aus Vianden mit seinem Bild „Wasser für Afrika". Sébastien Oms der 5. Klasse der Frau Weintzen aus Lamadelaine gewann mit seinem Bild den 1. Preis der höheren Altersstufe. Die beiden Künstler gewannen einen Flug mit dem Heissluftballon, um den kleinen Helden aus dem Buch „Mission: Stopp die Armut" nachzuahmen.
Aus den beiden Gewinnerklassen des Sketchwettbewerbs wurde jeweils ein Vertreter ausgelost, der ebenfalls mit einem, uns vom „cercle luxembourgeois de l'aérostation" zur Verfügung gestellten Heissluftballon fliegen darf.

Die glücklichen Klassenvertreter heißen Loïc Tacchi, der 3. Klasse aus Bonneweg, und Juliette Steffes als Vertreterin der 5. Klasse aus Lamadelaine.
Herr Britz richtete sich als Stellvertreter fürs Bildungsministerium an die Kinder und dankte ihnen für ihren Einsatz. Er forderte sie auf sich weiter im Kampf gegen die Armut einzusetzen.
Mit zufriedenen Gesichtern machten sich die Kinder gegen 15.00 auf den Heimweg.
Kinder gegen Armut
Die 19 Schüler der 4. Klasse von Frau Hoschette aus Esch/Alzette haben Armbänder und Ketten gebastelt und diese für ein Projekt im Burundi verkauft.
Die 5. Klasse von Frau Ihry aus Gasperich organisierte einen Klassenlauf. Für jede Runde spendeten „Paten“ einen gewissen Betrag. Das Geld kam einem Projekt im Burundi zugute.
Viel Andrang herrschte beim Kuchenverkauf der 3. und 4. Klasse der Frau Glod aus Harlange. Die Schüler verzichteten auf ihre Pause, um Kuchen für ein Projekt im Kongo zu verkaufen.
Die anderen Schüler der 3. und 4. Klasse aus Harlange haben „Elfchen“ geschrieben, um die Armut in sechs Ländern zu beschreiben.




























