Blick über den Tellerrand

Leonardo hat in seiner Sternwarte ein Teleskop stehen, mit dem er bei jeder sternenklarer Nacht in den tiefblauen Himmel kuckt und sich von der Vielzahl und der Schönheit der Sterne faszinieren lässt.
Für ihn ist es wichtig, seinen Blick auch mal in die Ferne schweifen zu lassen. Manchmal stellt er sich vor, was er alles sehen würde, wenn er um sich schauen würde.

  • Wie geht’s dem Nachbarn?
  • Was gibt es im nächsten Dorf zu entdecken?
  • Welch schöne Natur hatte er auf seiner letzten Reise erlebt?
  • Und wie ist das Leben auf den anderen Kontinenten?

Wenn er so vor sich hin träumt, dann fallen ihm aber leider auch weniger schöne Wirklichkeiten ein, die er wohl sehen könnte, wenn sein Teleskop noch besser ausgeklügelt wäre.
Er wird das Teleskop irgendwann doch wieder hinunter ins Forschungslabor befördern, um es umzubauen. Die Augen zu öffnen für die Wirklichkeiten um uns herum, scheint ihm sehr wichtig zu sein.

Aber können wir uns eigentlich nicht ohne Teleskop vorstellen, was in anderen Teilen der Welt passiert? Manchmal ist doch unser Fernseher unser Teleskop, oder? Wird die Wirklichkeit da immer wahrheitsgetreu widergespiegelt? Was würden wir alles sehen?